Wie das Auge sieht

Das menschliche Auge ist ein hochspezialisiertes Organ, das sich im Laufe der Evolution dahingehend entwickelt, das es auf elektromagnetische Strahlung zwischen 380 und 780 nm reagiert.

Das Auge verfügt über ca 6 Millionen Zapfen und ca 120 Millionen Stäbchen. Es ist ein hochspezialisiertes Organ, das sich im Laufe der Evolution dahingehend entwickelt, das es auf elektromagnetische Strahlung zwischen 380 und 780 nm reagiert. Durch einen Muskel ist das Auge in der Lage sich in der Augenhöhle zu bewegen.

Licht fällt durch die Hornhaut und die dahinterliegende Linse, die ein invertiertes (also gedrehtes) Bild auf die Netzhaut (Retina) wirft.  In der Photorezeptorenschicht der Netzhaut befinden sich ca 6 Millionen Zapfen und ca 120 Millionen Stäbchen. Die Zäpchenund Stäbchen übertragen die Signale an das Gehirn.Um ein Bild auf der Netzhaut fokusieren zu können, ist die Linse des Auges in der Lage, sich durch Muskelspannung zusammenzuziehen, wobei sie sich stärker nach aussen wölbt um die Sehkraft zu verstärken. Dieser Vorgang wid als Akkomodation bezeichnet. Vor der linse befindet sich die Iris. Die Iris kann sich öffnen und schließen um so die einfallende Lichtmenge zu regulieren. Die Stäbchen sind Fotorezeptoren, welche insbesondere im Bereich von 500nm empfindlich sind und für das Sehen in der Dämmerung zustandig sind. Die Stäbchen sind in Gruppen zu 100 mit dem Gehirn verbunden und sind mehr oder weniger regelmäßig im hinteren Bereich des Auges, mit Ausnahme im Bereich der Augenachse, verteilt. Im Bereich der Augenachse ist die Fovea (gelber Fleck).

Bei den Zapfen gibt es drei verschiedene Arten.

S-Zapfen: (short wavelength receptor) decken den blauen Bereich ab
M-Zapfen: (medium wavelength receptor) decken den grünen Bereich ab
L-Zapfen: (long wavelength receptor) decken den roten Bereich ab

Die Zapfen sind ebenfalls auf dem hinteren Bereich der Netzhaut verteilt und besitzen im Bereich der Fovea eine besonders hohe Dichte. der Anteil der S-Zapfen ist bei allen Menschen mit ca 12% annähernd gleich, während sich die Anteile der M- und L-Zapfen von Familie zu Familie unterscheiden können.

Neben den Zapfen und Stäbchen ist unsere Netzhaut mit lichtempfindlichen Ganglienzellen ausgestattet