Wer hat das Licht erfunden?

Die Erfindung der ersten elektrischen Lichtquelle liegt schon einige Zeit zurück. Bereits im Jahr 1854 hat der Kaufmann Heinrich Göbel aus Springe (bei Hannover) die erste Glühlampe gezeigt. Bis zu diesem Zeitpunkt war künstliches Licht eine Sache von Kerzen, Öllampen und ähnlichem. 

1881 hat Thomas Edison die elektrische Kohlefadenlampe auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt und sie so einem breitem Publikum zugänglich gemacht. Edison hat in den USA die Firma General Elektric gegründet über die er seine Erfindung vermarktet hat.

 

Auf der Weltausstellung in Paris hat der aus Berlin stammende Ingenieur Emil Rathenau die Lampe von Edison gesehen und zwei Jahre später die Deutsche Edison Gesellschaft gegründet. Weitere fünf Jahre später wurde die Deutsche Edison Gesellschaft zu AEG. 1985 wurde die AEG von der damaligen Daimler-Benz AG übernommen die 1996 beschlossen hat, die verlustreiche Aktivität aufzulösen. Der Bereich Lichttechnik wurde an den Philips Konzern verkauft.

 

Gerhard Philips arbeitete als Verkaufsrepräsentant für die AEG und erkannte die Möglichkeiten der Glühlampe. Er gründete 1891 ein Unternehmen und begann mit der Herstellung von Glühlampen. Der erste Großauftrag des Unternehmens war die Beleuchtung des Zarenpalais in Russland.

 

Der Streit darum, wer als erster die Glühlampe erfunden hat, wurde bereits 1893 durch eine Patententscheidung beigelegt. Gewonnen hat Heinrich Göbel. Trotzdem hat sich Edison durch seine Schraubsockel verewigt. Das E in der Sockelbezeichnung von Schraubsockeln (E14, E27, usw.) steht für Edison.

 

Osram ging 1918 aus der Deutschen Gasglühlicht AG hervor . Die Deutsche Gasglühlicht AG hatte 1906 das Wort Osram als Warenzeichen beim Patenmtamt eintragen lassen. Osram ist eine Wortkombination aus OSmium und WolfRAM. Die beiden Metalle wurden wegen ihres hohen Schmelzpunktes zur Produktion von Glühwendeln für Glühlampen eingesetzt.