Was macht billige Leuchtmittel richtig teuer

Die Wirtschaftlichkeit eines Leuchtmittels wird maßgeblich von Parametern wie der Lebensdauer, der Frühausfallrate, der Lichtausbeute und der gleichbleibenden Lichtqualität bestimmt.

Bei Leuchtmitteln macht sich eine höhere Qualität schnell bezahlt. Wenn Sie für neue Leuchtmittel höherer Qualität etwa 50% mehr bezahlen, und erhalten dafür 100% mehr Lebensdauer, so haben Sie am Ende der Nutzungsdauer mehr Geld im Portemonnaie behalten.

Lebensdauer:
Es gibt Halogenkaltlichtlampen für 1,50 € mit einer mittleren Lebensdauer von 1000 Stunden. Die Masterline ES von Philips hat eine mittlere Lebensdauer von 5000 Stunden. Selbst wenn diese 7,50€ (1,50€ * 5) kosten würde, würden Sie durch den selteneren Wechsel Zeit sparen. Sie sparen aber auch viel Geld. Die Masterline ES erhalten Sie bereits für einen deutlich niedrigeren Preis. Schauen Sie einfach mal im Shop nach. Denken Sie auch daran, dass der Wechsel einer defekten Lampe Zeit und Geld kostet. Wenn Sie als Privatperson eine defekte Lampe wechseln, haben Sie „nur“ den Verlust an Freizeit. Sie müssen die neue Lampe kaufen, vielleicht eine Leiter aus dem Keller holen und die Leuchte öffnen um die Lampe zu wechseln. Als Unternehmer kostet Sie diese Zeit echtes Geld und unnötige Mitarbeiter-Ressourcen.

Angegebene Lebensdauerwerte beziehen sich übrigens immer auf Prüfungen nach der IEC Norm.

Frühausfallrate:
Die Frühausfallrate beschäftigt sich mit der Zahl Lampen, die vor der angegebenen mittleren Lebensdauer ausfällt. Die mittlere Lebensdauer beschreibt die Zeit, nach der die Hälfte der Lampen einer Testreihe ausgefallen ist bzw. nicht mehr den vorgegebenen Lichtstrom (die abgegebene Lichtmenge) erzeugt haben. Wenn Sie eine ausgefallene Lampe nicht stört oder Sie die Lampe im „vorbeigehen“ wechseln können mag die Frühausfallrate noch uninteressant sein. Wenn Sie aber nur schwer an die zu wechselnde Lampe herankommen und vielleicht sogar einen Steiger benötigen, wird der Wert schnell interessant. In manchen Pflanzenaufzuchtsbetrieben kann z.B. eine defekte Lampe während der Vegetationsperiode überhaupt nicht gewechselt werden. Dies bedeutet dann den Verlust der nicht mehr beleuchteten Pflanzen.

Lichtausbeute:
Die Lichtausbeute beschreibt die Menge Licht, die eine Lampe abgibt. Sie wird je nach Lampentechnologie in Lumen oder in Candela (für gerichtetes Licht) gemessen. Um die Sehaufgabe, die Sie haben, richtig bewältigen zu können oder um sich einfach nur wohl zu fühlen, benötigen Sie die richtige Menge Licht. Wenn Sie dieses „wohlfühlen“ z.B. bisher mit einer 60 Watt Allgebrauchslampe (also einer Glühbirne) erreicht haben und diese jetzt durch eine Energiesparlampe ersetzen wollen um Strom zu sparen, sollte diese genauso viel Licht abgeben wie Ihre 60 Watt Allgebrauchslampe.

Um dies sicherzustellen sollten Sie genau nachsehen wie viel Licht die jeweilige Energiesparlampe benötigt, so gibt z.B. nicht jede 11 Watt Energiesparlampe die gleiche Lichtmenge ab. Dies ist übrigens bei vielen Lampen der Fall, auch bei den in Privathaushalten und Geschäften oft eingesetzten Halogenlampen, gibt es große Unterschiede in der Lichtausbeute. Wir bemühen uns bei allen Lampen im Shop die notwendigen Angaben für Sie zu hinterlegen. Schauen Sie einfach mal rein.

Gleichbleibende Lichtqualität:
Bei manchen Lampen (z.B. Metallhalogendampflampen wie MHN, HQI-T und HQI-TS) verändert sich im Laufe der Betriebszeit die Lichtqualität. Dies kann zur Folge haben, dass Sie die Lampe auswechseln müssen, obwohl sie noch funktionsfähig ist. Oft gibt es alternative Lampentypen die dieses Problem nicht mehr haben. Gerne geben wir Ihnen Auskunft. Schicken sie uns einfach eine e-Mail.