Künstliche Lichtquellen

Mit der Erfindung der künstlichen Lichtquelle haben wir die Nacht zum Tag gemacht.

Das künstliche Licht hat unsere Welt maßgeblich beeinflußt. So ist es nicht verwunderlich das es heute hunderte von verschiedenen Lichtquellen für die unterschiedlichen Anwendungen und Bedürfnisse gibt.

Seit der Erfindung des elektrischen Lichtes 1854 hat sich viel verändert in der Lichttechnik. Inzwischen verfügen wir über hunderte unterschiedlicher Lampen für unterschiedlichste Anwendungen. Die hier aufgeführten Techniken sind unter dem Punkt Lampentypen im Hauptmenü detailiert erläutert.

  • Glühlampen
    – Allgebrauchslampen
    – Halogenlampen
  • Gasentladungslampen
    – Niederdruck-Natriumdampflampen
    – Hochdruck-Natriumdampflamoen
    – Hochdruck-Quecksilberdampflampen
    – Metall-Halogendampflampen
    – Keramik-Metallhalogendampflampen
    – Leuchtstofflampen
  • Festkörperbeleuchtung
    – Leuchtdioden (LED)

Bild einfügen

Bei einer Glühlampe wird Stom durch eine Wendel aus Wolfram geleitet. Der Widerstand der Wendel sorgt dafür das sich diese erhitzt bis sie anfängt zu glühen. Bei diesem Prozess verdampfen Wolframatome. Dieser Verdampfungsprozess führt dazu, das sich der Kolben der lampe an der innenseite langsam schwarz färbt. Diese Färbung kann man insbesondere gegen Ende der Lebensdauer der Lampe erkennen. Durch das ungkleichmäßige Verdampfen der Wolframatome kommt es zu schwachen Stellen in der Wendel die dann dazu führen das die Wendel reißt und die Lampe somit kaputt ist. Eine Glühlampe bietet das komplette Farbspektrum. Hier das Beisiel einer Halogenlampe.

Bei einer Gasentladungslampe läuft ein elektronischer Strom durch ein Gas zwischen zwei Elektronen. Dabei kollidieren die freien Elektronen mit den Gasatomen und regen die Gasatome an, die dadurch auf ein höheres Energieniveau gebracht werden. Die angeregten Atome fallen anschließend wieder auf ihr natürliches Energieniveau zurück und geben die entsprechend überschüssige Energie in Form von Strahlung frei. Die freigegebene Strahlung ist für das menschliches Auge teilweise bereits sichtbar. Bei einigen Lampen wird durch die Zugabe von Gasen und seltenen Erden sowie durch das Beschichten des Lampenrohres mit phosphorhaltigem Leuchtmittel der Anteil der für uns sichtbaren Strahlung weiter erhöht. Durch die vielfältigen Möglichkeiten ergeben sich Lampen mit unterschiedlichen Farbspektren.

Bilder einfügen

Seit der Entwicklung der ersten LED im Jahre 1962 hat sich auf diesem Gebiet sehr viel getan. Inzwischen sind Lichtausbeute und Qualität so gut das es eine ganze Reihe von Anwendungen in der Lichttechnik gibt. Insbesondere in der Außen- und Effektbeleuchtung hat die LED inzwischen viele Anhänger gefunden.
Das Prinzip der Lichterzeugung entspricht dem der Gasentladungslampen. Die Entladung erfolgt jedoch in einem festem Material, daher auch die Bezeichnung Festkörperbeleuchtung. Elektronen die ihre Umlaufbahn ändern, sorgen dafür, dass Atome angeregt werden und dann wieder in ihren natürlichen Zustand zurückfallen. Die überschüssige Energie wird wieder in Form von Strahlung abgegeben.

Unter dem Punkt Gehemnis der Farbe unter Grundlagen Licht wurde bereits gezeigt welche Auswirkungen das Farbspektrum einer Lampe auf das Sehergebnis hat. Wenn man sich die oben abgebildeten Farbspektren ansieht, wird deutlich, das nicht jede Lampe für jede Beleuchtung einsetzbar ist. Aus diesem Grund wählt man für eine professionelle Beleuchtungsanlage auch zuerst das geeignete Leuchtmittel aus und dann erst die Leuchte.